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(07.08.2009)

USA - Arbeitsmarkt
Überraschend positiver Trend auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt

NEW YORK - Die US-Börsen dürften am Freitag nach positiv ausgefallenen Daten auf dem Arbeitsmarkt mit Gewinnen in den Handel starten. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stieg um die Mittagszeit um 0,75 Prozentpunkte. Am Donnerstag war der Dow Jones 0,27 Prozent schwächer bei 9.256,26 Punkten aus dem Tag gegangen. Der Future auf den NASDAQ-100 gewann 1,16 Prozent, nachdem der Auswahlindex für die Technologiewerte am Vortag 0,88 Prozent auf 1.600,29 Zähler verloren hatte.

Die Arbeitslosenquote sank im Juli überraschend von 9,5 Prozent im Vormonat auf 9,4 Prozent. Ökonomen hatten eine Quote von 9,6 Prozent erwartet. Im Vormonat hatte die Finanz- und Wirtschaftskrise die Arbeitslosenquote noch auf den Höchststand seit Aug. 1983 getrieben. Auf Unternehmensseite dürften vor allem die Titel des massiv vom Staat gestützten Versicherers American International Group (AIG) in den Fokus der Anleger gerückt sein. Nach Rekordverlusten hat AIG wieder den Weg zurück in die schwarzen Zahlen geschafft.

Unter dem Strich stand im zweiten Quartal ein Plus von 311 Millionen US-Dollar (216 Millionen Euro). Ein Jahr zuvor hatte der einst weltgrösste Versicherer noch ein Minus von 5,4 Milliarden Dollar zu verzeichnen. Der Gewinn war der erste seit rd. zwei Jahren. Vor Abzug hoher Vorzugsdividenden lag das Plus sogar bei 1,8 Milliarden Dollar. Die Aktie sprang daraufhin vorbörslich um knapp 12 Prozent hoch auf 25,15 Dollar. VeriSign steigerte im abgelaufenen Quartal Umsatz und Gewinn und blieb aber leicht hinter den Marktprognosen zurück.

Dennoch habe VeriSign vor dem Hintergrund eines saisonal schwachen Quartals einen recht soliden Fortschritt erzielt. NVIDIA legten vorbörslich rund 6 Prozent zu, nachdem der Chiphersteller wegen verbesserten Produktnachfragen überraschend gute Zahlen im Quartal gemeldet hatte. Der Versicherer Ambac Financial meldete einen Quartalsverlust von 8,33 Dollar je Aktie oder 2,4 Milliarden Dollar. Die Aktie brach daraufhin vorbörslich um rund 16 Prozent ein. Der Branchenkollege MBIA hatten am Vortag Zahlen vorgelegt und aufgrund einer Reduzierung ihrer Risikovorsorge mehr als zehn Prozent gewonnen